Häufig gestellte Fragen an unsere Baufirma

Gibt es einen Unterschied zwischen Sanierung und Renovierung?

Der Unterschied ist nicht immer konkret zu treffen. Oftmals verschwimmen die Grenzen zwischen Sanieren und Renovieren. Generell gilt jedoch folgende Unterscheidung. Renovieren heißt eigentlich nichts anderes als erneuern. Das heißt der alte Zustand wird mit neuen Materialien in einen vergleichbaren Zustand gebracht. Tapezieren oder Streichen von Wänden ist z.B. eine typische Renovierungsarbeit, genau wie das Austauschen von Bodenbelägen. Sanierungsarbeiten verbessern dagegen den Gesamtzustand eines Hauses. Das Anbringen einer Wärmedämmung ist ein gutes Beispiel für eine Sanierungsarbeit. Die Veränderungen, die durch Sanierung erreicht werden, steigern im Allgemeinen den Gesamtwert des Hauses.

Welche Stoffe werden zur Wärmedämmung verwendet?

Eine gute Wärmedämmung soll den Durchlass von Wärmeenergie in einem Haus auf ein Minimum reduzieren. Wärmedämmung schützt gleichzeitig vor Abkühlung und Erwärmung. Als Dämmstoffe werden Materialien mit geringer Wärmeleitungsfunktion verwendet. Anorganische Dämmstoffe sind bspw. Mineraldämmplatten, Mineralwolle, Blähglas, Blähperlit, Blähton, Perlite oder Schaumglas. Aus mineralischen Rohstoffen wie Kalk, Sand, Zement und Wasser werden Mineraldämmplatten hergestellt.

Welche Eigenleistungen kann ich als Bauherr erbringen?

Die Erbringung von Eigenleistung ist natürlich immer abhängig von den persönlichen handwerklichen Erfahrungen und Fähigkeiten. Außerdem muss man viel Zeit einplanen und wer nebenbei berufstätig ist, sollte sich darauf einstellen, dass jede Eigenleistung zwar Geld spart aber die Fertigstellung auch massiv verzögern kann. Wenn die Eigenleistungen letztendlich schlecht durchgeführt sind, können sie den Zeitaufwand um einiges erhöhen und auch die Kosten unnötig in die Höhe treiben.

Als relativ einfach durchzuführende Eigenleitungen gelten z.B. das Tapezieren von Wänden oder das Verlegen von Laminat. Hier können bis zu 80 % der Kosten eingespart werden. Bei Sanitärinstallationen oder Elektroarbeiten sollte man über fachlich einwandfreie Fertigkeiten verfügen, da die Arbeiten aufwendig und teilweise sogar nicht ganz ungefährlich sein können.

Warum kann man ein Haus als Massivhaus und auch als Fertighaus bauen lassen? Und welche Vor- und Nachteile gibt es?

Bei einem Massivhaus wird das Haus mit der Stein-auf-Stein-Methode erbaut. Alle Baumaterialien werden auf die Baustelle geliefert und vor Ort verarbeitet. Bei dem Bau eines Massivhauses arbeiten üblicherweise mehrere Gewerke Hand in Hand: Fliesenleger, der Dachdecker oder der Maurer werden einzeln beauftragt. Der Bau eines Massivhauses ist meist zeit- und geldintensiver als der eines Fertighauses. Dafür erfolgt der Bau wunschgetreu und ganz individuell. Auch die Wärmespeicherung ist bei einem Massivhaus von höherer Qualität.

Ein Fertighaus besitzt standardisierte Wände, Decken und Dach. Die einzelnen Elemente werden nach dem Baukastenprinzip ineinander „gesteckt“ und von dem dienstleistungserbringenden Unternehmen anschließend schlüsselfertig übergeben. Auf individuelle Wünsche kann bei dem Bau eines Fertighauses nur sehr beschränkt eingegangen werden. Dafür spart man bei dem Bau eines Fertighauses

Welche Möglichkeiten gibt es bei der Fassadengestaltung?

Bei der Auswahl kommt es v.a. auf das vorhandene Budget und auf den persönlichen Geschmack an. Es gibt eine immense Anzahl an Fassadenvarianten. Klinker, Vormauerziegel, Kalksandstein oder Faserzement, aber auch Holz und Putz sind beliebte Werkstoffe. An dieser Stelle sollen einige ausgewählte Fassadenarten vorgestellt sein:

Sandsteinfassaden sind eine beliebte Variante ein Haus zu verputzen. Das Schloss Sanssouci hat eine, ebenso wie die Wartburg und auch moderne Gebäude wie das Bundespresseamt in Berlin. Eine Sandsteinfassade strahlt v.a. Natürlichkeit aus. Der Baustoff hat einen hohen individuellen Charakter und so kommt es dass es nie identische Sandsteinfassaden geben wird. Diese Fassadenart hat desweiteren eine gute Ökobilanz, da der Energieverbrauch bei der Herstellung vergleichsweise gering ist.

Holzfassaden haben eine lange Lebensdauer und bieten eine große Variationsmöglichkeit. So kann eine Holzfassade je nach Verarbeitung und Gestaltung klassisch und traditionell wirken, oder aber auch topmodern. Zur Auswahl stehen heimische Holzarten wie Kiefer, Fichte oder Lärche, aber auch solche, die längere Wege hinter sich haben, beispielsweise Meranti. Bemerkenswert ist, dass sogar unbehandelte Holzfassaden eine lange Lebensdauer aufweisen könne.

Putzfassaden bieten eine hohe Gestaltungsmöglichkeit. Putz besteht aus Feststoffen wie zum Beispiel Sand, Kunststoffpartikeln oder Marmorkies, um die Stabilität der Putzmasse zu erhöhen. Unterschieden wird zwischen Putz und Kunstharzputz. Je nach Bindemittel, Zusatzstoffen und Mischungsverhältnissen verändern sich die Eigenschaften der späteren Putzfassade.

Klinker-Häuser sind immer öfter sehr gefragt. Bekannt ist dieser Fassadenanblick v.a. aus dem Norden Deutschlands. Der Baustoff Ziegel vereint klassische Optik mit Widerstandsfähigkeit und Energieeffizienz. Besonderes wegen letzerem ist ein wachsendes Interesse an dieser Putz-Art zu verzeichnen. Außerdem sind Ziegel sehr witterungsbeständig und erfordern kaum Wartungsarbeiten.

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